Yacon

 


Die Wurzelknollen sollen birnenartig schmecken, bzw. nach Karotten und Gurken.

Herkunft und Wuchs

Die ausdauernde krautige Pflanze stammt aus Südamerika und wächst in Höhen von 900 m bis 3.300 m. Sie wird 1,5 bis 3 m hoch. Die Wurzelknollen können mehrere Kilo schwer sein und 25 cm lang werden. Yacon bedeutet übersetzt Wasser-Wurzel (sie enthält 70-93 % Wasser). Die auffallend großen, pfeilförmigen Blätter wachsen um den Stängel herum. Sie werden bis 50 cm lang.

Anbau und Ernte:

Yacon sind leicht anzubauen. Geerntet wird kurz vor oder kurz nach dem ersten Frost. Man schneidet die Stängel ein paar Zentimeter über dem Boden ab, gräbt die Wurzel aus und überwintert sie im Keller wie Dahlien. Die großen Knollen werden gegessen.

 

Vermehrung

Vermehrt wird der obere Teil des Wurzelstocks mit kleinen Knollen dicht am Wurzelhals. Der Wurzelstock kommt in eine Kiste mit fast trockenem Kompost. Ist er zu feucht oder gefriert er, so verfault der Wurzelstock. Eine kleinere Knolle am Wurzelstock lassen, damit dieser nicht austrocknet. Im Frühling treiben Sprossen. Dann wird der Wurzelstock in mehrere Pflanzen geteilt. Die werden im zeitigen Frühjahr getopf, gegossen und drinnen vorgezogen. Auspflanzen ab den Eismännern.

 

Verwendung in der Küche:

Die Stängel werden als Gemüse gegessen. Die wasserrreichen Knollen sind süßlich und werden roh oder gekocht verwendet. Am besten schmecken die Knollen roh im Obstsalat. Sie werden geschält, weil die Haut harzig schmeckt. Die Knollen können gebraten oder gedünstet werden und haben eine feine Textur. Sie zerkochen nicht. Der hohe Anteil an Fructose ist als Inulin gespeichert. Yakon enthält Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium, Natrium, eisen und Vitamin B1, B2, C. Die Blüten sind 5 cm groß.

 

 

Bildherkunft: www.garten-treffpunkt.de